Die Superkraft der Bärlauch- aus der Sicht der TCM

19.04.2021

Der Frühling duftet nach Bärlauch....


Ich weiß nicht, ob ihr ihn mögt, ich liebe die Duft und den Geschmack von Bärlauch. 

Ich koche daraus verschieden Cremesuppen, Aufstriche, Pestos, der kommt in die Quiche, in den Zopf, in die Pogatsche, in den Strudel, ins Rührei, und in den Ragouts auch. 


Die Superkraft des Bärlauches: 

Element: Metall

Geschmack: scharf

Thermik: warm, heiß

Funktionskreise: Magen, Leber, Gallenblase, Herz, Lunge, Dickdarm

TCM Wirkung: - entgiftet

                            - reinigt das Blut, den Darm und die Gefäße

                            -entspannend, krampflösend

                            -verdauungsfördernd

                            -antibakteriell, antiviral, antimykotisch

                            -eliminiert die Parasiten

                            -entspannt die Leber

                            -leitet Schwermetalle aus

                            -unterstützt den Fluss des QI

                            -baut YANG auf

Indikation: Herz-Kreislaufprobleme, Gefäßerkrankungen, Arteriosklerose, erhöhte Cholesterinwerte, während/nach der Antibiotikatherapie, Candida, Vorbeugung Herzinfarkt/Schlaganfall, schmerzhafte Regelblutung, Gebärmutterprolaps/Absenkung, Ödeme, Wasseransammlung, Myom, Cysten (Eierstock, Brust), Entzündungen der Gebärmutter/Eierstöcke, Bluthochdruck, Rheuma, Blutmangel, Eisenmangel


Kontraindikation: Magenprobleme (Entzündung, Sodbrennen, Hitzethematik


Bärlauch liefert viel Vitamin C zudem enthält er die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Eisen. Der typische Geschmack und Geruch kommt durch das enthaltene ätherische Öl mit seinen flüchtigen Schwefelverbindungen zustande. 


Hinweis: Bärlauch ist leicht mit giftigen Maiglöckchen zu verwechseln. Die Blätter von Bärlauch riechen nach Knoblauch, was bei der Identifizierung hilft. Bei Unsicherheit kaufen wir ihn lieber auf dem Markt.